London Cycling Revolution

So, wieder zurückgekehrt aus old london town. Radmäßig war auch einiges geboten:

Deutlich sichtbar war der Rückgang an Singlespeedbikes, das war vor zwei Jahren noch komplett anders. Ist aber auch vollkommen klar, da London über sehr viele enge kurvenreiche Straßen ohne Fahrradwege verfügt. Hat man seinen Singlespeed erstmal auf Touren gebracht, kann man schon wieder abstoppen…und hundsgefährlich ist es sowieso auf London Straßen. Dafür waren sehr viele Klappräder und einfache Alurennräder zu sehen, also einfache Gebrauchsräder, viele davon von GHOST oder CUBE. Was zur Folge hat, dass neue Edel-Radschmieden wieder dicht gemacht haben, so sichtbar in Spitalfield. Rapha hatte einen netten Laden, ansonsten bleibts bei Ketten wie Evans.

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Im Designmuseum hab ich mir dann die bereits von Raphie gepostete Cycling Revolution Ausstellung angesehen. War übrigens die letzte Ausstellung in diesem Museum, das nach einem Umzug in den Stadtteil South Kensington dann dreimal so groß werden soll. Schade eigentlich…das jetzige Gebäude ist strengstes reines Bauhaus und ich kam bei fast jedem Londonbesuch hierher. Die Ausstellung war sehr gut gegliedert in Rennrad, Mountainbike & BMX, Alltags- und Klappräder sowie Lastenräder. Allerdings konnte man den immensen britischen Patriotismus nicht verleugnen. Zu sehen gab es unter anderem das Rennrad von Chris Froome, Sattel waren grundsätzlich Brooks, Rahmenbauer british only. Auch interessant waren z.B. Klappradvarianten, Holzfahrräder, ein faltbarer Rennradhelm, ein ausfahrbarer Spritzschutz und auch Zukunftsvisionen der Fahrradstadt London von morgen. Das Mountainbike mit dem Spezialsitz des gelähmten Trailbikers war übrigens auch vorhanden…

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