döner express

basel, 28.10.19

obwohl das wetter nicht besonders einladend ist, nutze ich den letzten verbleibenden tag in basel, um eine weitere runde durchs elsass zu drehen. von der sonne fehlt jede spur, als ich mich am frühen nachmittag aufs velo setze. nach 5km scheint meine heutige ausfahrt bereits beendet zu sein. zwei junge „schugger“ (baslerisch für polizist) wollen am grenzübergang nach saint-louis meinen ausweis sehen…den ich natürlich vergessen habe einzustecken. ein blutiger anfängerfehler meinerseits und etwas zu korrekt andererseits. nun gut. ich wandere den ganzen weg zurück, um dem recht genüge zu tun. wieder an ort und stelle ist von den beiden grenzern natürlich nichts mehr zu sehen. einzig meiner fähigkeit, mich in basel ohne navigation zu bewegen, hat dieser kleine umweg nicht geschadet. 😀
als ich mulhouse durchquere, bin ich bereits recht durchgefroren. mehr als 4 bis 6 grad sind heute nicht herauszuholen.

mulhouse

wenig später setzt leichter regen ein und es wird – dank zeitumstellung – rasch dunkel. wie gut, daß ich meine randonneursbeleuchtung (nabendynamo, rücklicht) mit dabei habe. dennoch gleicht die elsässische landschaft bei diesen witterungsbedingungen einer geisterkulisse.


als ich gegen 17.45 uhr klatschnass vom rad steige, bin ich froh, nicht mehr weiterfahren zu müssen. einzig der gedanke an eine tasse tee vermag meinem körper wieder etwas wärme einzuflößen.

106km. 545hm.

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