Test: Ryde Pulse Sprint CSS

Nachdem ich nun endlich vor 2 Wochen meine neuen Laufräder bekommen und mich die Schlauchreifen langsam genervt haben, bzw. die Carbonfelgen logischerweise irgendwie nicht gerade einen Alltagslaufradsatz darstellen – schlechtes Bremsverhalten bei Nässe und für mich als „Dauerbremser“ bei Abfahrten sowieso nix – konnte ich es natürlich kaum erwarten die heissen Teile aufs Rad zu packen. Da ich schon gut 7 Monate auf das Phantom gewartet hatte, war es jetzt auch nicht mehr so eilig vor dem Velothon noch Veränderungen vorzunehmen, die Plattenserie in der Woche davor hat mir die Entscheidung dann aber schnell leichter gemacht.

Zunächst zum Aufbau: 20/24, vorne radial und hinten 2-fach beidseitig gekreuzt. Die hintere Felge ist asymetrisch, was einer ausgewogeneren Speichenspannung zugute kommt. Die Naben kommen aus dem Schwarzwald von Tune. Die Felgen selbst sind mit einer keramikbeschichteten Bremsflanke versehen und mit einem Gesamtgewicht des Laufradsatzes von knapp unter 1300g (inkl. Felgenband) kaum schwerer als der Carbonlaufradsatz – juchu, echte Bergziegen.

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Jetzt könnte man meinen, dass die Laufräder nicht besonders steif wären, aber keine Spur davon (zumindest bei meinem Systemgewicht :)).
Also Schläuche und Mäntel drauf, spezielle Bremsbeläge montiert, draufgepackt und los damit – traumhaft. Kann sagen wer will, dass Schlauchreifen einen besseren Rollwiederstand haben, ich empfinde das im direkten Vergleich nicht so. Die Teile laufen sauber und schnell, und das ganze Rad bekommt eine angenehme Spurtreue. Der Freilauf hat ein schönes klackern – nicht zu laut oder zu leise. Das Bremsverhalten ist bissig, das durfte Philip am Sonntag auch zweimal kurz miterleben (tschuldigung du Voyel!), ganz anders als die Plastikräder.

Das warten hat sich gelohnt und jetzt kann ich mir auch endlich wieder den Ersatzschlauchreifen, den ich bei jeder Ausfahrt mitnehmen musste, sparen.

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