Täve forever ever

Einem der wohl populärsten Sportler des ehemaligen Arbeiter und Bauernstaates bleiben wiederholt die Türen zur Hall of Fame des deutschen Sports verschlossen. Auch im zweiten Anlauf wurde dem zweimaligen Sieger der internationalen Fridensfahrt Gustav-Adolf „Täve“ Schur der Einzug verwehrt. Zunächst sah es noch ganz gut aus, schlussendlich wurde er auf den letzten Metern doch noch eingeholt – von seiner Vergangenheit.

„… der Sport in der DDR war gut, weil er beispielhaft den Aufbau der Gesundheit vorantrieb und dabei auch noch international erfolgreich war …wir hatten in der DDR keine Dopingtoten, anders als im Westen …“

Sicher, Täves aktive Zeit liegt vor dem Aufkommen der „Blauen Bohnen“ und dem Staatsplanthema 14.25 (staatlich organisiertes Zwangsdoping im DDR-Leistungssport), dennoch hatten verschiedene seiner Äußerungen über die damalige Zeit zu Diskussionen geführt, die ihn aus Sicht der Jury disqualifizierten – schade, hatte er doch durch seine sportliche Leistung Generationen geprägt.

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