Stage 2: Zurück auf Anfang

Die erste Runde hat wie erwartet ihre Spuren hinterlassen und eine allgemein unruhige Nacht zur Folge – war doch einiges zu verarbeiten – die müden Gesichter schleppen sich an den Frühstückstisch. Philip hat die Wachphasen der Nacht genutzt und eine neue Runde für Tag 2 geplant. Also zurück auf Anfang und „Einrollen in der Ebene“.
Eine flache Runde mit 106 Kilometern nach L`Escala ist dabei rausgekommen, und auf dem Rückweg einen Abstecher über das Kloster. Ein paar Höhenmeter sollten auch heute nicht fehlen, 1000 sollen dem müden Fleisch reichen. Zu Tagesbeginn regnet es mal wieder, sobald der Regen in Niesel übergeht starten wir. Es geht gleich hoch Richtung Cadaqués. Gemäßigt – 300 hm mit konstant 5%. Die erste Bergwertung des Tages geht heute mal nicht an Sailo. Meinem Sprint nach oben will keiner der Anderen folgen. Dass das mehr als unvernünftig von mir ist – keine Frage -, aber wer vernünftig ist macht auch keinen solchen Urlaub. Nach der Abfahrt müssen wir in der Ebene zunächst einige Kilometer mit dem Seitenstreifen der Schnellstrasse Vorlieb nehmen, nicht zu empfehlen! Wir bleiben zusammen und bringen den Abschnitt zügig hinter uns. An Roses vorbei dann der Richtungswechsel bei Castelló Empúries in den Süden. Trotz süd-östlichem Wind sind wir schnell unterwegs und kaum das man den Kopf mal wieder hochnimmt sind wir auch schon im historischen Küstenörtchen Sant Marti D´empuries angekommen und beschliessen ein kurze Pause einzulegen.

Die drei kleinen Restaurants hinter der Kirche sind gut besucht und hauchen uns mit lecker Tapas neue Lebensgeister ein.

Frisch gestärkt geht es zurück. Der Rückenwind schiebt uns über die Ebene bis nach Vilajuiga am Fuß von Saint Pere de Rodas. Kurz noch die Flaschen füllen, bei Spitzentemperaturen von 33 Grad in der Sonne keine schlechte Idee, und zack hoch zum Kloster. Oben wiedervereint sind alle froh, dass uns nur noch die Abfahrt von der lang ersehnten Dusche trennt.

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