kleine arberrunde

23.7.2020: regensburg

gegen 6.30 uhr treffe ich mich mit hannes b. am dultplatz. hannes ist quasi novize, der das rennradfahren erst letztes jahr im oktober für sich entdeckt hat. heute möchte er mit mir die kleine arberrunde des arber radmarathons fahren, der dieses jahr corona-bedingt entfällt. gerne entspreche ich seiner bitte – haben wir uns doch schon seit längerem nicht mehr gesehen.
es ist noch recht frisch. kühle 9 grad umschmeicheln unsere körper, als wir uns über unterlichtenwald nach falkenstein vorarbeiten. langsam nimmt der berufsverkehr ab und wir können uns besser unterhalten. hannes will einiges darüber wissen, was das langstreckenfahren, wie ich es letztes jahr betrieben habe, so ausmacht. an schorndorf vorbei gelangen wir nach cham, wo es traditionell verkehrstechnisch anstrengender wird. für einen kurzen abschnitt müssen wir auf die schnellstraße, die wir aber zügig überwinden. überhaupt…hannes scheint gut drauf zu sein…dafür, daß dies sein erstes rennradjahr ist…chapeau! eine erste rast legen wir dann bei der altbekannten tankstelle in bad kötzting ein.


corona-konform mit maske in die tanke. foto: hannes burger

als wir uns wieder auf die räder schwingen, warten die großen anstiege dieser tour auf uns: zuerst die nummer von kötzting nach oberhöfen, die mit über 300hm am stück zu buche schlägt. gleich im anschluß der berg hinauf nach viechtach, bei dem 370hm am stück zu bewältigen sind. und schließlich der maibrunner berg, der auf 3,5km 200hm vorzuweisen hat – mit seiner steigung im zweistelligen prozentbereich wie immer ein sauhund!


alle anstiege werden von hannes tadellos genommen. ich muß wirklich staunen, wie gut er sich schlägt! rasch wandern wir weiter nach ascha, da unsere trinkvorräte bei mittlerweile 33 grad bedenklich schnell zur neige gehen. auch hier lassen wir uns an einem wohlbekannten ort zur rast nieder…

foto: hannes burger

den letzten größeren anstieg nach falkenfels lassen wir schnell hinter uns. ab saulburg geht es fortwährend hinab nach wörth an der donau. hier gesellt sich gegenwind dazu, sodaß wir eher dahinkriechen statt – wie gewünscht – dahingleiten. gegen 14.30 uhr sind wir in regensburg angelangt und machen uns auf, um wieder unseren familiären verpflichtungen nachzukommen. 😉

172km. 2450hm.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.