auf dem trittbrett des arber radmarathon 2019

5.45 uhr. verpennt. ich stolpere aus dem bett, ziehe mich hastig an, wische mir etwas sonnencreme ins gesicht und bereite mir ein notdürftiges frühstück. keine 10min. später steht hannes vor der tür und ich kann ihn gerade noch davon abhalten zu klingeln und damit die gesamte meute aufzuwecken. traditionsgemäß begleiten wir heute den arber radmarathon auf der kleinen runde. gegen 6.10 uhr fahren wir los und bringen die ersten 70km bis bad kötzting zügig hinter uns. an der abzweigung zur großen arberrunde halten wir an einer tankstelle, um unsere flaschen aufzufüllen.

danach folgt der erste längere anstieg über wettzell nach oberhöfen (736m ü.d.m.). viele teilnehmer scheinen gut gelaunt zu sein.


in einer rasanten abfahrt (knapp 92km/h) geht es hinunter nach viechtach und gleich danach wieder hinauf nach kolmberg (794m ü.d.m.) zum höchsten punkt der tour – maibrunn (902m ü.d.m.). der enthusiasmus der teilnehmer ist ungebrochen.

letzter stop dann in ascha. mit erschrecken stellen wir fest, daß „unsere“ holzbank, die die tankstelle einmal im jahr „nur für uns“ (!?) aufstellt, bereits belegt ist…

die beiden outlaws, die wir hier antreffen, sind jedoch recht interessiert an unserem randonneur-treiben und so lasse ich gnade vor recht ergehen. wir plaudern ein wenig, lassen uns den almdudler schmecken und machen uns auf den rest der strecke. ein letzter größerer anstieg vor falkenfels steht uns noch bevor, der schlußendlich recht anständig gemeistert wird.

ja wo bleibt er denn?

na da isser ja.

ab saulburg verläuft die route erfahrungsgemäß ohne größere erhebungen. irgendwann überholt uns eine recht ambitionierte truppe, von denen wir aber etliche mitglieder kurz vor regensburg wieder einsammeln. natürlich lassen wir uns den finalen schweinebraten im auer bräu nicht entgehen und erläutern beim schmaus einigen zaungästen unser „august-vorhaben“. vive la france!

170km. 2480hm.

Ein Gedanke zu „auf dem trittbrett des arber radmarathon 2019

  1. Zwischen den Bildern: S. immer so weit am Berg voraus, dass er mich (mit guter Miene zum bösen Spiel) entspannt ablichten konnte.

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